Dohna ist eine Stadt im Freistaat Sachsen. Sie befindet sich im Landkreis Sächsische Schweiz und ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Dohna-Müglitztal. Dohna hat 6.096 Einwohner(Stand Dezember 2004) Die Kleinstadt Dohna liegt am Eingang zum Müglitztal und bildet das Tor zum Osterzgebirge. Dohna ist einer der ältesten Orte in Sachsen. Die Ursprünge gehen zurück bis in die Bronzezeit. Die Höhensiedlungen auf dem Robisch und dem Burgberg wurden zum Schutz des vorgeschichtlichen Fernverkehrsweges "Kulmer Steig" errichtet, später überbaut von slawischen Burgwallanlagen und schließlich der Burg Dohna, die vermutlich im 10. Jahrhundert angelegt und erstmals 1040 erwähnt wurde. Beide Burganlagen sind heute als Bodendenkmal geschützt. Die Burg Dohna bildete den Mittelpunkt einer reichsunmittelbaren Burggrafschaft. 1076 gelangte sie mit dem Gau Nisan als Reichslehn an Böhmen, erst 1142 gehörte es wieder zur Mark Meißen. Heinrich von Rot(h)owa (1144 in einer Urkunde als Zeuge genannt) begründete das Geschlecht der "Donins", der Burggrafen zu Dohna. Die Geschichte der Burggrafschaft ist geprägt von den Territorialkämpfen zwischen dem Königreich Böhmen, der Mark und des Bistums Meißen und den Dohnaer Burggrafen Kulturelle Aktivitäten Dohna verfügt über ein Heimatmuseum mit der Dauerausstellung zu Burgen und Gräberfelder am „Kulmer Steig“ (Dohna von der Steinzeit bis zur Eisenzeit), zu Burg, Burggrafen und Burggrafschaft Dohna, mit einem Mineralien- und Fossilienkabinett und zur Ackerbürgerstadt Dohna und dem Dohnaer Handwerk (insbesondere Fleischer, Strohflechterei, Strohhutherstellung). Dazu gibt es jährlich Sonderausstellungen zum Beispiel zu Ostern und Weihnachten. Seit 1975 findet jährlich Anfang Mai zur Apfelblüte das Blütenfest im Obstanbaugebiet Borthen-Röhrsdorf statt.
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