Bamberg ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken und gleichzeitig Standort des Landratsamtes Bamberg. Bamberg ist Universitäts-, Schul- und Verwaltungsstadt sowie Sitz des gleichnamigen Erzbistums. Die Stadt ist in der Landesplanung als Oberzentrum des westlichen Oberfrankens ausgewiesen. Die sehenswerte Altstadt von Bamberg besitzt den größten unversehrt erhaltenen historischen Stadtkern in Deutschland und ist seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. In der Begründung heißt es, Bamberg repräsentiert in einzigartiger Weise die auf einer Grundstruktur des Frühmittelalters entwickelte mitteleuropäische Stadt. Das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommene Areal umfasst die drei historischen Stadtzentren, Berg-, Insel-, und Gärtnerstadt mit einer Gesamtfläche von etwa 140 Hektar. Die 100-Euro-Gedenkmünze aus Gold des Jahres 2004 aus der Reihe UNESCO-Welterbe zeigt eine historische Stadtansicht Bambergs. Darüber hinaus ist Bamberg überregional bekannt für seine vielfältige und eigenständige Biertradition. Hexenprozesse in Bamberg In der Zeit der Hexenverfolgung 1598 bis 1633 und besonders unter Bischof Johann Georg II. Fuchs von Dornheim, genannt der Hexenbrenner (1623-1633) musste auch die Bevölkerung von Bamberg leiden. Dornheim errichtete in Bamberg das Drudenhaus, das in Ansicht- Grundriß uns in einen Kupferstich überliefert ist. In erstgenannter Zeit wurden 300 Menschen in Bamberg als Hexen oder Hexer hingerichtet, stellvertretend seien genannt: Helene von Gebsattel, Schwiegertochter des 1609 verstorbenen Fürstbischof Philipp von Gebsattel wurde 1615 als Drude hingerichtet; Johannes Junius, Bürgermeister der Stadt Bamberg, kam im August 1628 ins Drudenhaus. Kurioses Bamberg Im Jahre 1907 gab es den so genannten Bamberger Bierkrieg, bei dem durch einen Boykott der Bevölkerung die Brauereien dazu gezwungen wurden, die Bierpreiserhöhung von zehn auf elf Pfennig wieder rückgängig zu machen.
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